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Dienstag, 11. November 2014

KunstZeit Künstlerportrait#16 Suse Kipp

Suse Kipp



     Wie hast Du angefangen?
In Berlin, 2004, begann ich zu malen, nachdem ich die Theaterarbeit an den Nagel  gehangen hatte.  Ich arbeitete damals hauptsächlich abstrakt -  mit den dünnen Zellstoffschichten von Papierservietten und brachte sie mit Farbe und Wasser zusammen. Ich entdeckte, dass diese Schichten sich sehr eng und haltbar mit dem Pappelholzuntergrund meiner Bilder  verband.
So entwickelte sich daraus eine eigene Technik.  Später liess ich dies weitgehend hinter mir und begann, Körper und Gesichter zu malen.
Wo nimmst Du Deine Inspiration her?
Hauptsächlich arbeitete ich mit anderen Künstlern an einem Ort zusammen. Wir nutzten zeitweise Grundstücke und leer stehende Gebäude, um uns kollektiv auf die Umgebung zu beziehen, von unterschiedlichen Kunstsparten und aus aller Welt kommend .  Ein wenig nach dem Vorbild der Londoner Art-Squats.

 Was war Dein glücklichster Moment und das schrägste Erlebnis in Deinem Künstlerleben?
Die Erkenntnis, dass die Kollektivität und die Auseinandersetzung mit Kollegen eine inspirierende Rolle spielt, macht mich hin und wieder glücklich. Das schrägste Erlebnis ist es jedemal, wenn ich ohne jemanden konkret zu portraitieren, ein Gesicht male, dass plötzlich auf dem Bild auftaucht wie ein „Fremder Besucher“.

Anderen Kollegen mitgeben:

     Die Erfahrung im Künstler- Kollektiv zu arbeiten ist unschätzbar.

http://susekipp.de



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